Heimtiere

Unser Mitglied Ellen Apitz hat sich in der letzten Zeit intensiv mit Fragen der optimalen Tierhaltungsklausel in Mietverträgen beschäftigt und uns ihre Erkenntnisse hierzu in einer Stellungnahme zusammengefasst. Diese können Sie hier abrufen.

Lena Hildermann / 14.07.2019

(10.08.2017) Unser stellvertretender Vorsitzender Jost-D. Ort stellt vor: Ein sehr hilfreiches Buch über Tierhaltung und das Mietrecht von unserem Mitglied Ellen Apitz

Millionen Tiere leben in Intensivtierhaltungen anonym und sterben nach Transporten anonym in Schlachthöfen, und leiden dabei unsäglich. Wenigstens die rechtlichen Vorgaben und deren reale Einhaltung zugunsten dieser Tiere 1:1 umzusetzen und künftig normativ zu verbessern ist eines unserer satzungsmäßigen Ziele. Aber auch die rechtlichen Lebensumstände von abertausenden geliebten und umsorgten Haustieren und ihrer Halter bedürfen der Verteidigung und sind in den in vieler Hinsicht immer enger werdenden Wohnverhältnissen unserer Städte ein echtes Rechtsproblem. Dazu hat unser Mitglied Frau Rechtsanwältin Ellen Apitz aus Berlin ein kleines, aber nicht nur deshalb griffiges Büchlein verfasst. Aus ihrem großen Erfahrungsschatz und den zahlreichen von ihr gesammelten Entscheidungen fasst sie die gängigen wie außergewöhnlichen streitigen Situationen im Zusammenleben von Vermieter, Mitmieter, Tierhalter und (teils schwierigem) Haustier zusammen, für jeden Leser in verständlicher Sprache. Dabei zeigt sie trotz Geneigtheit zum Erhalt der Tier-Mieter-Beziehung deren Grenzen und Fährnisse auf. Und für den Juristen werden die entscheidenden Urteile zitierfähig aufgeführt. Wobei die Autorin auch immer wieder auf die Individualität der einzelnen entschiedenen Fälle nachvollziehbar wie die der entscheidenden Richterpersönlichkeiten hinweist, enden doch viele der Verfahren in der ersten Instanz. Das Buch wird seinem Untertitel voll gerecht und ist daher zu empfehlen dem Tierhalter, Mitbewohnern in Miethäusern, Vermietern und auch besonders den Rechtsanwälten, deren täglich Brot nicht diese „kleinen“ Rechtsfälle sind.

Zu der Rezension im PDF-Format gelangen Sie hier

Lena Hildermann / 10.08.2017

Die DJGT hat sich mit der Frage beschäftigt, ob ein Vermieter bzw. eine Wohnungseigentümergemeinschaft gegen den Mieter einer Wohnung einen Anspruch auf Beseitigung eines Katzennetzes hat, das zum Schutz von Kathen vor einem Fenstersturz angebracht wurde. 

Probleme treten auf, wenn der Vermieter das Katzennetz von vornherein nicht genehmigt oder ein ohne Zustimmung angebrachtes Netz auf seine Aufforderung hin entfernt werden soll. Unser Mitglied, Rechtsanwältin Ellen Apitz, hat sich intensiv mit diesen Fragen befasst und eine Stellungnahme verfasst.

Lesen Sie diese hier.

Lena Hildermann / 23.05.2017